Kunstsymposien - Freiluftgalerien - VIA REGIA Begegnungsort auf dem Parkfriedhof Leipzig-Plagwitz
Worum geht's bei Kunst vor Ort eigentlich genau? Mit diesen Projekten im öffentlichen Raum werden alle inhaltlichen Möglichkeiten des Vereins, seiner Künstlerinnen und ebenso zahlreichen Gastkünstler*innen genutzt, nachhaltig nach außen getragen und das Netzwerk zwischen ihnen gefestigt.
Durch das jahrelange Engagement der GEDOK unter Leitung der Leipziger Künstlerin Dagmar Zehnel konnten seit 2015 mehr als 97 professionelle Künstler*innen aus 8
Staaten der Bereiche Bildende und Angewandte Kunst, Komposition, Darstellende Kunst wie Performance, Fotografie, der Audio- und Videokunst, Konzeptkunst, LandArt sowie der Literatur an Projekten
arbeiten. So entstanden in Kooperation zwischen der GEDOK Mitteldeutschland
e. V., dem Ev.-Luth. Friedhofsverband Leipzig und dem VIA REGIA Begegnungsraum Sachsen e. V. mehr als 50 Werke verschiedenster Disziplinen für den öffentlichen Raum. Die Themenwahl der
Kunstsymposien bringt transformatorische Erlebnisse, emotionale Erinnerungen sowie vor allem Einblicke in die Kunstentstehung und bringt gleichermaßen künstlerisches als auch soziales
Miteinander hervor.
Die Arbeit an den Werken während des Zeitraums der Symposien, die Freiluftgalerie im Friedhofspark, die Freiluftgalerie "Alte Salzstraße" sowie der "VIA REGIA Begegnungsort" sind kostenlos und frei zugänglich bzw. werden per QR-Code hör- und sichtbar gemacht.
Mit dem Parkfriedhof Plagwitz wurde ein Werk-Ort gefunden, an dem wir in jährlichen Symposien zur künstlerischen Auseinandersetzung mit facettenreichen Arbeitsthemen anregen. Dabei entstehen nicht nur Werke. Es werden auch Kontakte geknüpft und Inspirationen für neue Projekte gesammelt.
Mit dem Erarbeiten von Kunst im öffentlichen Raum werden in besonderem Maße unsere Künstlerinnen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Damit wird das wichtigste Anliegen der GEDOK Leipzig verfolgt: Künstlerinnen auf dem Weg zu einer existenzsichernden selbstständigen Arbeit zu unterstützen. Das gesellschaftlich Besondere der Arbeit der Künstlerinnen und Künstler ist, dass sie ihre Werke im öffentlichen Raum erarbeiten und anschließend kostenlos zu Verfügung stellen.
Mit der Zielstellung den historisch bedeutsamen Friedhof Leipzig-Plagwitz neben dem klassischen Begriff als Ort der Trauer mit seiner Landschaft und moderner Kunst zu einem öffentlichen Parkraum zu entwickeln, entsteht ein grüner Freiraum für die Leipziger Stadtgesellschaft und weit darüber hinaus.